Freitag, 27. Juli 2012

Zu Gast im eigenen Leben

Titel: Zu Gast im eigenen Leben
Autor: Martell Beigang
Verlag: Schardt
ISBN-10:
3898415864
ISBN-13:
978-3898415866


Inhalt: Das Leben von Musiker Ben läuft immer noch nicht ganz rund: Er trauert immer noch seiner Ex-Freundin Tine hinterher und das Musikbuisness stört ihn immer noch genau so wie zuvor.
Ben beschließt einen Neuanfang zu wagen.

Eigene Meinung: Ben ist immer noch ein wahnsinnig sympathischer Charakter. So ist es total nachvollziehbar, dass er seine Ex-Freundin Tine zurück will - wobei ich beim Lesen des Öfteren gedacht habe, dass er zu gut für sie ist ;) Mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und Sarkasmus schlägt sich Ben durch sein Leben. Er macht was er will - auch wenn es seinen Freunden nicht passt.
Obwohl er stellenweise sehr an sich zweifelt, schlägt er sich wacker durch sein Leben.
In diesem Band lernen wir auch noch Bens Freund Greg besser kennen mit dem er in einige unglaubliche (witzige) Situation schlittert.
Der Humor des Autors lässt einen die 156 Seiten in kürzester Zeit verschlingen.
Meiner Meinung nach war dieser Band noch ein ganz kleines Stückchen besser, als der Erste.
Zum Ende hin ist Ben nicht mehr zu Gast in seinem Leben. Er hat die Zügel wieder voll in der Hand.
Das Ende des Romans hat mir als Romantikerin besonders gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch einen dritten Band über den Musiker Ben, seine Liebe zu Tine und seiner Liebe zu Musik geben wird.


Cover und Gestaltung: Passend zu "Unverarschbar" steht auch in diesem Cover ein Bass - nur dieses Mal befindet sich dieses Instrument neben einen etwas älter aussehenden Herd. Im Gegensatz zum ersten Band gab es dieses Mal keine Kapite was mich ein bisschen gestört hat.

Empfehlung:
An dieser Stelle möchte ich die gleiche Empfehlung wie beim ersten Band aussprechen. Jeder der dem Debütroman des Autors gern gelesen hat, wird mit diesem Buch auch seine Freude haben.

Bewertung:
"Zu Gast im eigenen Leben" hält das was es verspricht: Ein Roman, der den Leser das eigene Leben hinterfragen lässt. Da ich wi ebeim ersten Band einige Schwierigkeiten hatte in den Roman rein zu kommen, ziehe ich ein Herz ab.
Im ganzen also erneut 4 von 5 Herzen!



Herzlichen Dank an Blogg dein Buch und den Schardt Verlag für das Leseexemplar!

1 Kommentar:

  1. Ich kenne den ersten Band nicht und habe den Anfang eigentlich auch ganz gut gefunden. Aber dann folgten zu viele Gespräche ohne Tiefgang und ich verlor das Interesse an dem Buch. Schade eigentlich, denn aus dem Thema hätte man mehr machen können.

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