Donnerstag, 18. Juli 2013

[Rezension] Alisik 01 - Herbst

Titel: Alisik - Herbst
Autor: Hubertus Rufledt
Illustrator: Helge Vogt
Verlag: Carlsen Comics
ISBN: 3551770263


Hier geht's zur Leseprobe!



Alisik weiß nicht mehr wer sie ist. Seit sie aufgewacht ist, hat sie keine Ahnung mehr von ihrem alten Leben. Das Einzige, das sie weiß, ist ihr Namen, schließlich steht dieser auf ihrem Grabstein.
Das junge Mädchen ist nämlich tot, aber aus irgendeinem Grund im Diesseits gefangen. Mit fünf anderen "Postmortalen" lebt sie auf dem Friedhof und wartet auf den Tag, an dem endlich über ihr Schicksal entschieden wird.
Ihr Nachleben ist ziemlich trostlos, bis ihr der blinde Ruben begegnet. Er kann sie zwar nicht sehen, aber dafür hören. 

Ich weiß gar nicht mehr, wenn ich zum letzten mal einen Comic gelesen habe. Meistens lese ich ja Mangas und lasse die anderen Comics links liegen.
"Alisik" ist ein Comic, auf dem ich in erster Linie durch die Aktion auf bittersweet aufmerksam geworden bin. Die Story hat mich an einen Manga erinnert, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, der aber nach dem zweiten Band leider nie fortgesetzt wurde.

Die Story ist eigentlich schnell erklärt: Alisik erwacht eines nachts auf dem Friedhof. Fortan lebt sie bis zum Sonnenaufgang als Geist auf dem Gelände, während sie am Tag einfach nicht da ist. 
Alisik ist ein junges Mädchen, dass sich an fast gar nichts erinnern kann. Es fiel mir daher auch ziemlich schwer mich in sie einzufühlen. Der Comic ist vorbei bevor man mehr über sie erfährt.
Der erste Band ist daher nur ein Einstieg. Es gibt ein paar Sachen über Postmortale zu lesen, dann erfährt man die Geschichte einer dieser Postmortalen, man lernt den Sichel-Michel (komischer Name, oder? o.o) kennen und dann gegen Ende Ruben. 
Alles geht meiner Meinung viel zu schnell.

Neben der Story sind die Zeichnungen natürlich das wichtigste an der Geschichte. 
Meist sind diese dunkel gehalten und passen perfekt zum trostlosen Setting des Comics. Die Hintergründe sind wirklich gut gelungen, nur die Personen wirken ein bisschen komisch. Ich weiß nicht wieso. Vielleicht habe ich zu viele Mangas gelesen xD
Alles in einem sind die Zeichnungen aber wirklich schön und stimmungsvoll. Auch die fantasievoll-skurillen Postmortalen wirken passend.

"Alisik" ist ein Comic, der mich aufgrund der Story ein bisschen an den Manga "Grablicht" erinnert hat.


Der erste Band der vierteiligen Reihe um die tote Alisik und den blinden Ruben ist ganz unterhaltsam, aber auch viel zu schnell vorbei. Die Storyline ist zurzeit leider noch ziemlich langweilig, was sich hoffentlich in den nächsten Bänden ändert.
Ich vergebe 4 von 5 Herzen.



 Vielen Dank an den Carlsen Verlag und Buchbotschafter für das Rezensionsexemplar!

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